Sammlung von Newsfeeds

Technische Universitäten: „Dipl-Ing.“ wieder einführen

Die ZEIT Uni-News - 26. August 2010 - 11:15

Der Verband von neun Technischen Universitäten (TU9) will den Grad „Diplom-Ingenieur“ („Dipl-Ing.“) als deutsches Markenzeichen für ihre Absolventen wieder einführen. Dabei wollen sie aber nicht von den neuen gestuften Bachelor- und Masterstudiengängen abrücken. Beim Titel müsse die Kultusministerkonferenz (KMK) nachkorrigieren. Die Abschaffung des Diploms als akademischer Grad sei ein Fehler gewesen. Den könne man nach österreichischem Vorbild beheben. „Das österreichische Hochschulgesetz führt aus: Dipl.-Ing. ist ein Mastergrad. Schon sind alle Probleme gelöst“, sagte der Präsident der TU9, Ernst Schmachtenberg.

Die KMK will sich laut deutscher Presseagentur Mitte Oktober damit befassen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) unterstützt ausdrücklich das Streben der neun technischen Universitäten (TU9), zum Grad „Diplom-Ingenieur“ („Dipl.-Ing.“) als deutsches Markenzeichen für ihre Absolventen zurückzukehren. Es sei ein Zeichen des Selbstbewusstseins der Universitäten, wenn sie an diesem Titel festhalten wollten. Einem entsprechenden Vorstoß der TU9 vom Frühjahr hatten sich kürzlich auch Physikerverbände angeschlossen. Auch Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Peter Frankenberg unterstützte das Anliegen. Er kündigte einen entsprechenden Vorschlag an, der bei der KMK vorgestellt werden solle, berichtet dpa. Das Diplom ist nach Ansicht der TU9 ein weltweit anerkannter Qualitätsbegriff wie das „Made in Germany“ in der Industrie. Absolventen mit dem Titel hätten auf dem Arbeitsmarkt eindeutig einen Wettbewerbsvorteil. Der Master of Science unterscheide nicht mehr zwischen einem Physiker, Chemiker, Germanisten und Ingenieur. Der Berufsbezug sei in dem akademischen Grad nicht mehr erkennbar. Ein Student, der in einem fünfjährigen Studium den Bachelor und Master mache, habe die gleiche Qualifikation wie ein Diplom-Student. Dann solle er auch den Titel Diplom-Ingenieur bekommen können.

Unlängst hatten die Fakultätentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik an Universitäten (4ING) die Strukturvorgaben der KMK kritisiert, weil diese in die Autonomie der Hochschulen eingriffen. Diese behinderten den Bologna-Prozess mehr als dass sie ihn beförderten. 4ING empfahl der KMK, in Zukunft ganz auf Strukturvorgaben zu verzichten.

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Hochschulstiftungen: Finanzierungsprobleme ohne Studiengebühren

Die ZEIT Uni-News - 26. August 2010 - 11:15

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft hat davor gewarnt, dass Nordrhein-Westfalens Universitäten und Fachhochschulen den Ausbau ihrer Hochschulstiftungen stoppen müssten. Acht Hochschulen haben nach Auskunft des Verbandes in den vergangenen vier Jahren Hochschulstiftungen gegründet, für deren Kapitalstock sie bis zu 20 Prozent der jährlichen Einnahmen aus Studienbeiträgen verwenden konnten. Inzwischen verfügen diese Stiftungen im Mittel über ein Vermögen von ein bis zwei Millionen Euro. Die Stiftungen unterstützen Studierende, die keine andere Chance auf Förderung haben, etwa weil sie zu alt für BAföG sind oder aufgrund ihrer Herkunft kein staatliches Studiendarlehen erhalten können.
Der Stifterverband fordert die Landesregierung auf, im Falle einer Streichung von Studienbeiträgen Vorsorge für den weiteren Ausbau der Hochschulstiftungen zu treffen. SPD und Grüne haben nach Auskunft des Verbandes angekündigt, die Einnahmeausfälle der Hochschulen durch steuerfinanzierte Mittel zu kompensieren. Die Hochschulen sollten diese Kompensationsmittel nach Ansicht des Stifterverbandes ebenso nachhaltig und flexibel einsetzen können wie bisher die Studienbeiträge.

Unterdessen hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung gemeldet, dass die Universitäten in Nordrhein-Westfalen skeptisch seien, ob die Landesregierung die 240 Millionen Euro kompensieren kann, die bei einer Abschaffung der Studiengebühren fehlen würden. Allein an der Universität zu Köln wurden mit Gebühren in Höhe von 25 Millionen Euro im Jahr mehr als 400 neue Stellen geschaffen, die dann gefährdet wären.

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Großbritannien: Hochschulen schließen?

Die ZEIT Uni-News - 26. August 2010 - 11:15

Eine Mehrheit der Vizekanzler britischer Hochschulen glaubt einer Umfrage zufolge, dass die Finanzkrise zur Schließung von Hochschulen führen wird. Allerdings denken wenige, dass ihre eigene Institution davon betroffen sein werde. Das geht aus einer Studie der PA Consulting Group hervor, über die die Zeitung Times Higher Education Supplement berichtet. Auch seien die Befragten davon überzeugt, dass die neue Regierung in Finanznot geratenen Hochschulen nicht beispringen werde. Die BBC berichtet unterdessen, dass viele Hochschulen planen, ihre internationale Präsenz zu verstärken, um ihre finanzielle Situation zu verbessern. Studenten aus Ländern, die nicht zur Europäischen Union gehören, müssen in Großbritannien höhere Studiengebühren zahlen als solche aus EU-Ländern. Wie mehrere Zeitungen berichten, droht Akademikern in Großbritannien eine Sondersteuer, deren Ertrag den Universitäten zugute kommen soll. Es bestehe Konsens, dass die Zeit der steuerfinanzierten Hochschulausbildung vorbei sei.

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Fast 50 Millionen Deutsche online

Die ZEIT Uni-News - 26. August 2010 - 11:15

Im Frühjahr 2010 nutzten in Deutschland 49 Millionen Menschen ab 14 Jahren wenigstens gelegentlich das Internet, dies entspricht einem Anteil von 69,4 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind damit 5,5 Millionen Nutzer neu hinzugekommen. Dies geht aus der aktuellen „Online-Studie“ der ARD und des ZDF hervor. 76 Prozent der deutschen Internet-Nutzer sind demnach täglich im Netz. Damit ist die Reichweite des Internets inzwischen fast vergleichbar mit der des Fernsehens: Das Internet zählt für die meisten Nutzer zum Alltag und wird gewohnheitsmäßig (fast) täglich eingeschaltet.

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EU: Drei-Prozent-Ziel verfehlt

Die ZEIT Uni-News - 26. August 2010 - 11:15

Die Europäische Union hat ihr Ziel, bis zum Jahr 2010 die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes anzuheben, nicht erreicht. Nach Angaben des Instituts der deutschen Wirtschaft hatten die EU-Länder bis zum Jahr 2008 ihre durchschnittlichen FuE-Aufwendungen um lediglich 0,1 Prozent auf 1,95 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aufgestockt. Zwar hätten einige Länder wie Schweden, Finnland, Dänemark und Deutschland ihre entsprechenden Ausgaben aufgestockt, andere wiederum wie Frankreich, Belgien, Vereinigtes Königreich, die Niederlande und Luxemburg sogar gesenkt. Österreich hat den Angaben zufolge aufgeholt und investiere mit 2,68 Prozent seines Bruttoinlandsproduktes mittlerweile sogar mehr in FuE als die Bundesrepublik. Damit sei Deutschland im europäischen Ranking vom dritten auf den fünften Platz abgerutscht. Mit einem Anteil der FuE-Ausgaben von 2,64 Prozent liege Deutschland zudem noch deutlich hinter der drei-Prozent-Zielmarke (s. Grafik).

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Studie: Bologna-Reform erschwert Jobben

Die ZEIT Uni-News - 26. August 2010 - 11:15

Die neuen Hochschulabschlüsse Bachelor und Master machen es Studenten einer Umfrage zufolge zunehmend schwerer, neben dem Studium Geld zu verdienen. 61 Prozent der Master- und 57 Prozent der Bachelor-Studenten gaben an, Hochschule und Job nur schlecht unter einen Hut bringen zu können. Bei den Diplomanden waren es dagegen nur 47 Prozent, wie die repräsentative Studie „unicensus10“ der Unternehmensberatung univativ ergab.

Die Herausgeber der Studie sehen darin den Preis des bildungspolitischen Willens, die Studienzeit durch die Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse zu verkürzen.

Im Auftrag der Unternehmensberatung wurden im Juni und Juli mehr als 1 000 angehende Akademiker an 55 deutschen Hochschulen befragt. Zudem wurden rund 34 000 Stellenanzeigen ausgewertet. Dabei stellte sich nach Ansicht der Forscher heraus, dass Unternehmen soziale Kompetenzen erwarteten, die die Studierenden so gar nicht hätten. Als Beispiele wurden Flexibilität und Kundenorientierung genannt. Analytisches Denken und Kommunikationsfähigkeit seien dagegen nicht so gefragt, wie die Studenten glaubten. Teamfähigkeit und Engagement nähmen beide Seiten etwa gleich wichtig.

Nach Ansicht der Unternehmensberatung müssten die straffen, verschulten Lehrpläne“ der neuen Studiengänge wieder flexibler werden, um Studierenden Zeit zu geben, bei Praktika und studienbegleitenden Jobs Flexibilität, Kundenorientierung und Teamfähigkeit zu lernen.

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Studenten-Rapper-Video: Wie die Universität die Seele frisst

Spiegel Uni News - 26. August 2010 - 9:08
Konstanzer Studenten machen vor, wie man auch im Bachelor noch gepflegt rumbummeln und feiern kann - in Rap-Form und mit Video. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE verraten sie, wie sich das Studieren für kreative Zwecke nutzen lässt.
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Verzicht-Kult: Mein Leben auf der Festplatte

Spiegel Uni News - 25. August 2010 - 14:25
Ein paar T-Shirts und einen Laptop, viel mehr besitzt Kelly Sutton nicht mehr. Alles andere hat der 23-jährige Programmierer verkauft, um unbeschwert als digitaler Vagabund zu leben. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt er, warum er nur noch im Internet zu Hause ist.
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Bürokratie in Holland: Medizinstudium scheitert an fehlender Briefmarke

Spiegel Uni News - 25. August 2010 - 9:04
Er vergaß das Porto, da war sein Medizinstudienplatz futsch: Ein niederländischer Muster-Abiturient hatte versäumt, auf den Rückumschlag seiner Uni-Bewerbung eine Briefmarke zu kleben. Die zuständige Behörde versagte ihm daraufhin die Zulassung. Zu Recht, befand ein Gericht.
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Immer Ärger mit Bologna: Herumschrauben an verkorksten Studiengängen

Spiegel Uni News - 24. August 2010 - 8:57
Vollgestopfte Studiengänge, Lernstress, Prüfungsdruck: Bei der Umstellung auf Bachelor und Master ist einiges schief gelaufen. An der Uni Frankfurt wollen jetzt Studenten und Professoren in "Bologna-Werkstätten" die ärgsten Fehler korrigieren - und notfalls die Bürokratie austricksen.
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Studienkredite: Wie ein Student sich arm studierte

Spiegel Uni News - 23. August 2010 - 13:36
Für Thorsten S. wurde sein Studiendarlehen zum Alptraum. Er nahm zu viel Geld auf, lebte zu sorglos und dann scheiterte er an der Uni. Jetzt hat er einen Billig-Job, 20.000 Euro Schulden und wenig Hoffnung. Ein Lehrbeispiel über die Risiken eines Studentenlebens auf Pump.
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14-Jährige zu Weltumseglung gestartet: Laura allein auf See

Spiegel Uni News - 21. August 2010 - 19:17
Stürme auf hoher See, Einsamkeit an Bord und vielleicht sogar Piraten - keine Gefahr kann Laura Dekker abschrecken. Nun bekommt das Mädchen seinen Willen: Die 14-Jährige startete zu dem umstrittenen Rekordversuch, als jüngster Mensch allein die Welt zu umsegeln.
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Prüfungspanik: Warnung vor dem Geistesblitz

Spiegel Uni News - 21. August 2010 - 9:34
Alle beugen sich tief über ihre Klausurbögen, die Kugelschreiber der Sitznachbarn flitzen übers Papier - nur einem selbst fällt nichts ein. Ein universitärer Alptraum, den die meisten Studenten schon einmal hatten. Mit etwas Übung und den richtigen Methoden lässt sich der Schrecken vermeiden.
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Studiengebühren in NRW: Studenten machen Druck bei der Campusmaut

Spiegel Uni News - 20. August 2010 - 17:34
Langsam und gemächlich will NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft die Studiengebühren abschaffen und ein Wahlversprechen von SPD und Grünen erst Ende 2011 einlösen. Studentenvertreter fordern nun: Die Maut soll fallen und zwar sofort.
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Arbeitszeugnisse: "... hat sich stets bemüht"

Spiegel Uni News - 20. August 2010 - 14:40
Braucht jeder ein Arbeitszeugnis, egal ob Berufsstarter oder großer Zampano? Wer meint schon viel erreicht zu haben, der hält den ausformulierten Leistungsnachweis oft für unwichtig. Berater Thorsten Knobbe erklärt, warum auch Chefs beim Jobwechsel auf das Papier bestehen sollten.
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Am Online-Pranger: Praktikanten outen Ausbeuterfirmen

Spiegel Uni News - 20. August 2010 - 8:49
Wer keine Lust hat, während eines Praktikums nur das Chefbüro zu putzen, findet Hilfe im Internet. Dort berichten Ex-Praktikanten von ihren Einsätzen, loben sinnvolle Arbeitsstellen - und warnen vor dreisten Ausbeutern.
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Kulturschock in Finnland: Der Tonangeber von Helsinki

Spiegel Uni News - 19. August 2010 - 12:48
Klassik ist den Finnen fast genauso lieb wie der tägliche Saunagang. Das gefällt Ralf Kircher, 43: Er arbeitet als Dirigent in Helsinki. Weniger Freude hat er an der Gemütlichkeit unter Musikern. Auch die finsteren Wintermonate machten ihm zu schaffen - doch er fand ein eiskaltes Mittel gegen die Tristesse.
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Nachhilfe für US-Dozenten: Warum Fergie Popstar und nicht Prinzessin ist

Spiegel Uni News - 19. August 2010 - 8:46
Wovon reden die bitte? Wenn Professoren auf Studenten treffen, sind Missverständnisse schon aus Altersgründen programmiert: Fergie ist nicht gleich Fergie. Eine neue Liste erinnert US-Dozenten daran, in was für eine Welt der Jahrgang 1992 geboren wurde.
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Stadtarchiv Köln: Das große Aktenfleddern

Spiegel Uni News - 18. August 2010 - 9:01
Mit dem Stadtarchiv-Einsturz in Köln verloren viele Studenten auf einen Schlag die Quellen ihrer Forschung. Nun arbeiten sie mühsam mit den Überbleibseln. Eine junge Forscherin kam damals nur knapp mit dem Leben davon. Und für einen Studenten aus Japan brachte der Unfall unverhofftes Liebesglück.
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Studienkredit-Vergleich: Pauken auf Pump

Spiegel Uni News - 17. August 2010 - 14:37
Wer einen Kredit für sein Studium aufnimmt, sollte bei den Zinsen sehr genau hinschauen. Bis zu 3400 Euro kann der Schuldenberg nach drei Jahren kleiner sein. Doch Sätze, die jetzt gelten, können in einem Jahr schon überholt sein. Ein neuer Vergleich der Angebote zeigt den aktuellen Stand.
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